· 

Kanada

Natur Pur in den endlosen Weiten von Kanada erleben - wer hat nicht schon immer davon geträumt mit dem Auto diese Weite zu spüren und zu leben?

2017 habe ich mir zusammen mit meinem Freund diesen Traum erfüllt und die Ostküste von Kanada bereist. 

 

***Montreal-Ottawa-Algonquin Nationalpark-Bruce Peninsula Nationalpark (Tobermory)-Toronto-Rochester-Thousand Islands-Montreal***

 

Begonnen haben wir unseren Roadtrip in Montreal. Die Stadt hat Ihren Namen vom gleichnamigen Berg Mont Royal. Von dort aus hat man eine unglaublich schöne Sicht auf die Stadt. Ein Klavier auf der Aussichtsplattform macht den Moment perfekt. Gerade Aktivurlauber kommen um den Mont Royal herum auf ihre Kosten. Es gibt viele ausgeschilderte Wanderwege. Man sollte um auf den Mont Royal raufzulaufen auf jeden Fall fit zu Fuß sein, denn der Aufstieg ist mit vielen Stufen ausgelegt. Ansonsten kann man aber auch mit dem Auto bis kurz vor die Aussichtsplattform fahren und dann von dort aus laufen. Ein tolles Hostel ist das M-Montreal. Es gibt es einen kleinen Whirlpool auf dem Dach und eine schöne Dachterrasse.

Auch Ottawa hat uns total überzeugt. Vor allem durch seine tolle Lage am St. Lorenz Strom ist die Hauptstadt Kanadas einen Besuch wert. Wir kamen in den großen Genuss durch Kanadas Jubiläum einen Film über die Geschichte Kanadas auf den Wänden des Parlamentsgebäudes zu sehen und die unglaublichen Lichteffekte zu beobachten. Wer einzigartig übernachten will, sollte definitiv eine Nacht im Ottawa Jail Hostel verbringen. In jeder Zelle steht die Geschichte von einem Gefangenen. Doch das ist nichts für Angsthasen - nachts ist es ganz schön gruselig. 

Ich empfehle Euch auch eine Tour mit dem Amphibienfahrzeug zu machen. So erhaltet Ihr rasch einen Überblick von der Stadt. Für mich war die Fahrt auch total aufregend, da ich noch nie zuvor mit einem solchen Fahrzeug gefahren bin.

Nach den zwei Städten hat es uns beide in die Natur gezogen. Der Algonquin Nationalpark eignet sich hervorragend um einfach mal abzuschalten und die Landschaft zu genießen. Die wunderschöne Seenlandschaft ist perfekt, um sich ein Kajak zu leihen und auf die Suche nach Elchen zu gehen. Wir haben direkt an einem See auf einem Campingplatz geschlafen. Am Abend gab es leckere Hotdogs direkt von der Feuerstelle auf unserem Platz. Als wir morgens Zähne geputzt haben, hatten wir sogar Besuch von einem Bären. Also mehr Natur als hier geht nicht.

Weil wir einfach nicht genug von dieser Einsamkeit und Wildnis bekamen, sind wir direkt in den nächsten Nationalpark gefahren. Dieser war für uns ein echter Geheimtipp: Der Bruce Peninsula Nationalpark! Wir haben hier in einem süßen B&B direkt an einem See mit eigenen Tretboot geschlafen. Am Besten nehmt Ihr Euch ein Hotel in Tobermory. Ich empfehle Euch dieses vorzubuchen, da die Stadt echt gut gebucht ist (vor allem im Sommer). Von Tobermory aus könnt ihr mit dem Schiff auf die Flowerpot Islands fahren. Für Wanderer und Naturliebhaber ein echter Traum, da es ganz viele einsame Wanderwege und Buchten gibt. Ganz nach dem Motto "Off the Path"!

Von Tobermory aus ging es dann weiter nach Toronto. Diese Stadt hat es uns beiden echt angetan, da sie Natur und Stadtleben super miteinander kombiniert. Vor Toronto liegen die Toronto Islands. Die Inseln sind eine Mischung aus Freizeitpark und Villenviertel. Wir sind einfach ein bisschen durch die Gegend geschlendert und haben uns treiben lassen.

Das Viertel "The Beaches" erinnert ein bisschen an Venice Beach. Überall sind Jogger, Jugendliche und Skateboardfahrer. Kleine Cafes und Boutiquen runden das Bild perfekt ab.

In Kensington Markets gibt es total viele schöne kleine Geschäfte und Cafes. Generell ist Toronto super für alle Shoppingqueens. Vor allem für die Sneakerfreaks gibt es einen Laden nach dem anderen. Das Tolle: die meisten Kollektionen sind günstiger als bei uns.

Ein MUSS für alle Eishockey Fans ist die Hockey Hall of Fame. Alle Trikots, Spieler und Titel sind hier ausgestellt. Auch man selbst kann sich im Eishockey ausprobieren.

Mein persönliches Highlight war das 360° Restaurant auf dem CN Tower. Es ist zwar echt teuer aber der Ausblick ist unbezahlbar. 

Danach haben wir noch ein paar schöne Tage bei der Familie meines Freundes verbracht, bevor es von Montreal dann wieder nach Hause ging.

Unser letzter Stopp waren dann die Thousand Islands. Das ist nicht nur der Name der Inseln sondern auch die Realität. Hier reiht sich Insel an Insel und es lohnt sich ein paar Tage länger dort zu bleiben. Wir haben in einem Hotel an der Alexandra Bay geschlafen. Als Ausflugsschiff empfiehlt sich Uncle Sam's.

 

Kanadas Ostküste hat mir so gut gefallen, dass ich im Jahr darauf direkt nochmal mit meinen Eltern und meiner Schwester hingeflogen bin. Bei dieser Reise waren wir "nur" in Montreal und Quebec City und sonst an der Ostküste der USA. 

Quebec City ist meine absolute Lieblingsstadt. Alles ist so klein und überschaubar und süß eingerichtet. Man hat einen tollen Blick über den St. Lorenz Strom. Das kleine Highlight ist das Feuerwerk, das jeden Donnerstag am Fairmont Hotel gezündet wird.  Auch an Ausflugszielen gibt es einiges zu entdecken wie zum Beispiel die Montmorency Wasserfälle oder die St. Annes Cathedral.

 

Das war definitiv nicht die letzte Reise nach Kanada - In diesem Sinne "See you later Alligator Kanada"

 

Eure Anna

 

What to take

Nachdem mein Freund und ich beide Shoppaholics sind, hatten einen Koffer und eine Reisetasche dabei. Zudem haben wir zwei Handgepäckkoffer mitgenommen. In einem war das alte Zelt für den Algonquin Nationalpark im anderen waren Schlafsäcke und Matten. Das Zelt haben wir nach dem Algonquin Nationalpark weggeschmissen, da es eh schon halb auseinander fiel.

 

What to take für 23 Tage

- überwiegend lange Sachen

- ein schönes Outfit für das 360° Restaurant

- warme Jacke 

- Mütze

- 1 Jeans

- 1 bequeme Hose für den Flug

- 10 Tshirts (wir konnten bei der Familie meines Freundes waschen)

- 2 Hoodies

- 5 Langarm Shirts

- 15 Unterhosen (wir konnten bei der Familie meines Freundes waschen)

- 2 Bikinis/ Badehosen

- Sportklamotten

- Schuhe mit Profil zum wandern

- Sneaker für Sightseeingtouren

- Flip Flops für die Duschen (gerade in Hostels)

- 2 große Handtücher zum Duschen

- 2 kleine Handtücher

- 2 Badetücher

- Reiseföhn

- Insektenspray

- Sonnencreme

- Hygienespray

- Hygienetücher

- Taschenlampe

- Sonnenbrille

- Elektrogeräte

- ETA (müsst Ihr für die Einreise machen kostet 7$ - Stand 2017)

- Reisepass 

- Reisekissen

 

 

***unverbindlicher Vorschlag - gerade die Einreisebedingungen (gelten für deutsche Staatsbürger)  können sich jederzeit ändern und müssen unbedingt vor der Reise nochmal beim auswärtigen Amt abgeklärt werden.***

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Contact me


Email: [email protected]
Instagram: travel_with_anni
Facebook: Travelwithanni